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Webdesign Trends 2016: Das wird neu!

gepostet am 25.01.2016

Webdesign Trends 2016 – alles auf einen Blick

 

Wir wissen's alle: vor der perfekten Webseite steht immer ein riesiger Berg von Arbeit. Er besteht aus der Gesamtgemengelage aus Kundenberatung, neuer Konzeption, Contenterstellung oder – neuordnung, Text-, Bild-, Videokreation, Bestimmung der Schnittstellen zur SEO-, Social- und Retargeting-Strategie, Projektleitung ... Eventuell fallen vorab sogar Nachsitzer-Strafrunden durch die Markenanalyse oder die Mitbewerberanalyse an – zum Zwecke der Definition neuer Unternehmensziele und/oder Zielgruppen.

All diese aufwändigen Arbeitsschritte liest der User aus einer Webseite jedoch vermutlich nur dann heraus, wenn er selber Unternehmer ist, aus unserer Branche stammt – oder Geisteswissenschaftler ist. Faktisch ist das, was den User auf einer Webseite festbannt, die Faszination des Webdesign. Und deshalb dürfen wir die optische Wirkung eines Auftritts und den fließenden Übergang in die Benutzbarkeit auch zu keinem Zeitpunkt des Entstehungsprozesses aus den Augen verlieren.

 

Die Änderungen im Webdesign 2016

 

Wir sind der festen Überzeugung: Webdesign definiert über die Emotionen der Rezipienten die Schlüssigkeit einer Webseite, ihre Markenstimmung, ihren nicht messbaren Coolnessfaktor. Und so ist das Webdesign am Ende einer langen Kette von Faktoren maßgeblich für die Wirtschaftlichkeit eines Auftritts verantwortlich und bedarf besonderer Sorgfalt bei der Entwicklung.

Für das Jahr 2016 haben sich auf diesem Feld wieder eine Menge Änderungen ergeben, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

 

 

Die sechs markantesten Änderungen im Webdesign 2016

 

1. UI-Patterns sind stark im Kommen

 

So toll Responsive Design auch für die Onsite-Optimierung und die Nutzbarkeit einer Seite sein mag, einen kleinen Nachteil hat sie eben doch: die aktuellen Auftritte sehen irgendwie alle gleich aus. Das liegt natürlich auch daran, dass WordPress-CMS und -themes aufgrund ihrer hohen Qualität gerade superpopulär sind.

Macht aber nix: So wie sich die Mode bei Kleidung ändert, so ändert sich eben auch die Mode im Webdesign. Das Wichtigste ist und bleibt eine verständliche, geschmeidige User-Experience. Deshalb verwenden wir heutzutage gängige UI-Design-Patterns.

 

Das sind einige der wichtigsten UI-Patterns:

 

a) Das Hamburger-Menü

Das Hamburger-Menü erfreut sich in modernen Webdesigns großer Beliebtheit. User haben seine Benutzung inzwischen gelernt, es funktioniert mobil bestens als "Gliederung" und wird inzwischen auch in Desktop-Ansichten problemlos wiedererkannt und genutzt.

 

b) Account-Registrierung

Dieses Pattern findet man überall dort, wo man sich für eine Seite registrieren soll.  Das funktioniert entweder über ein Formular oder einen Button, über den man sich mit Bekanntgabe einiger Daten einschreibt. Auch Multistep Form Wizards sind beliebt, weil sie beim User Sympathie erzeugen und den Anmeldeprozess einfach und schnell machen.

 

c) Lange One-Pager

Sie bieten im modernen Webdesign einige Vorteile: Sie entsprechen der einfachen Nutzung auf mobilen Geräten und werden inzwischen von den Usern auch auf Desktop-Versionen wiedererkannt und akzeptiert. Außerdem kann man wichtigen Content dicht, kompakt und – für User und somit auch für Google – vorteilhaft anzeigen. Lange One-Pager eignen sich hervorragend für Techniken des Storytelling und können durch ihre Anordnung in übersichtliche Sektionen verständlich gegliedert werden.

 

d) Kachel-Ansichten

Pinterest hat es uns vorgemacht: Kacheln findet man heute überall im Web. Sie portionieren die Seitenlogik und lassen viel Platz für cooles Design. Auf Redakteursseite sind sie beliebt, weil sie supersimpel editierbar sind. Auch das also optimal für die mobile Nutzung und die Desktopnutzung.

 

 

2. Rich Animation ist in

 

Um authentischer ins Storytelling reinzuschwingen, nutzt man heute gerne Rich Animation. So wird die User-Experience unterhaltsamer und emotionaler.  An welcher Stelle man Animation anbringt, will jedoch wohl überlegt sein. Animationen kann man grob in zwei Gruppen unterteilen:

 

a) Large Scale Animationen werden hauptsächlich zur Interaktion benutzt – sie kommunizieren mit den Usern, weil sie sympathische Effekt wie Parallax-Effekte und praktische Pop-ups ermöglichen.

 

b) Small Scale Animations sind unterdessen zum Beispiel Spinner und Ladeanzeigen, die dem User beide einen Hinweis auf den Ladeprozess geben, aber auch Hover-Tools. Alle drei zielen nicht auf Interaktion mit dem User ab.

Zu den sieben populärsten Animationstechniken, die die Webdesigntrends im Jahr 2016 mitbestimmen werden, gehören Lade-Animationen, versteckte Navigationsmenüs, Hover-Animationen, Fotogalerien und Fotoslider, bewegte Animationen, Smooth-Scrolling sowie Hintergrundanimationen und/oder –videos.

 

 

3. Mikrointeraktionen machen Anwendungen komfortabel

 

Mikrointeraktionen geschehen im digitalen Universum überall und ständig. Gar nicht so unwahrscheinlich, dass die erste Tat nach dem Aufstehen bereits in der Ausführung einer Mikrointeraktion besteht: Alarmton ausschalten oder Katzenfoto liken auf Facebook. Solche Mikrointeraktionen laufen schnell und fast unmerklich ab. Ihre Möglichkeiten sind intelligent für den Hintergrund entwickelt, um Applikationen, Technologien und Programme übergangslos und zum maximalen Nutzerkomfort komplex nutzbar zur Verfügung zu stellen.

 

Man kann damit zum Beispiel

 

• dem User nützliche Hilfe seiner digitalen, geräteübergreifenden Journey bieten,

• Status kommunizieren oder Feedback anfragen sowie

• das Resultat einer ausgeführten Aktion messen.

 

Das Ziel solcher Entwicklungen ist es, eine digitale Umgebung zu schaffen, in der sich der Nutzer "zuhause" fühlt. Unser Ansatz ist neben unserer Leidenschaft fürs Webdesign der wirtschaftliche: Wenn sich der User wohl fühlt, vertraut er Ihrem Auftritt und wird gute Nutzbarkeit viel wahrscheinlicher mit Conversion entlohnen.

Wir als Webdesigner achten darauf, solche Mikrointeraktionen mit möglichst hohem Nutzen und möglichst dezent einzubauen. Die Anforderungen Ihres Unternehmens übersetzen wir zu diesem Zweck intelligent in maximalen Anwenderkomfort.

 

4. Material Design: Die 3D-Alternative zum Flat Design

 

Im vergangenen Jahr hat Google seine neueste Style Language veröffentlicht. Seither ist Material Design als Antagonist des Flat Design in aller Munde. Signifikant hat seither auf Android-Apps und andern Anwendungen die Verwendung von Schatten, Bewegungskonzepten und dreidimensional empfundener Tiefe Einzug in die Webdesigns gehalten – und selbstverständlich hat dieser Trend in Windeseile auch auf Designs übergegriffen, die nichts direkt mit Google zu tun haben. Mit Material Design soll eine Designsprache sichtbar gemacht werden, die die klassischen Prinzipien des guten Designs optimal mit Neuentwicklungen und den Möglichkeiten der Technologie und der Wissenschaft verbindet.

Die neue Architektur, die das Material Design etablieren wird, ist ein klar strukturiertes, modernistisches Design, das auf UX fokussiert. Wir erwarten, dass sich dieser mobile Trend 2016 auch schnell auf Webseiten wiederfinden wird. Wir finden's toll und beraten Sie gerne, wenn Sie auch schon Fan dieser neuen Webarchitektur sind.

 

5. Responsive Design

 

Nach wie vor ist Responsive Design einer der wichtigsten Schlüssel zu einem guten Ranking, zu einer positiven Nutzbarkeit und somit – neben vielen weiteren Faktoren – zur wirtschaftlichen Amortisierung eines digitalen Unternehmensauftritts. Seine hohe Attraktion liegt darin, dass Sie mit der zugrunde liegenden Technologie die selben Contents auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen automatisiert ausgeben können, ohne dafür zwei oder schlimmstenfalls sogar drei separate Webdesigns in Auftrag geben zu müssen.

Responsive Design sorgt also kurz gesagt dafür, dass Ihre Inhalte auf dem Rechner ebenso gut aussehen, wie auf dem Smartphone. Wir haben zu diesem komplexen Themenbereich bereits mehrere Artikel verfasst: Wenn Sie sich für eine Umstellung Ihrer Seite auf Responsive Design interessieren, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel Responsive Design versus Adaptive Design, WordPress VIPs und große Firmen, die das Content-Management-System nutzen oder unseren ausführlichen Artikel zur Mobile Friendliness – oder noch einfacher vereinbaren Sie gleich einen individuellen Beratungstermin mit uns.

 

6. Flat Design wird uns erstmal erhalten bleiben

 

Das oben bereits erwähnte Flat Webdesign gibt es jetzt schon eine ganze Weile. Seine Architektur ist bestens mit anderen aktuellen Webedesigntrends wie Minimalismus, Responsive Design, aber auch Material Design kombinierbar.

Wir gehen davon aus, dass wir uns vom Flat Design auch 2016 noch längst nicht verabschieden werden. Ganz im Gegenteil beobachten wir auch hier Neuerungen wie

 

• lange Schatten für mehr Tiefe

• sattere Farben für beliebte UI-Frameworks und Templates

• schlichtere Typograhie für bessere Lesbarkeit

• Ghost-Buttons für mehr Funktionalität ohne Ablenkung vom UX. Sie sind oft klickbar und verändern sich durch eine Hover-Funktion.

• Minimalismus bringt die Anzahl der angezeigten Elemente auf das notwendige Mindestmaß herunter. Das Ziel ist immer eine frische, aufgeräumte UI.

 

Auch Ihre Fragen Thema Flat Design klären wir gerne im persönlichen Beratungsgespräch.

 

 

 

Was wir noch zu den Webdesign Trends 2016 zu sagen hätten

 

Webdesign ist abseits von Trends immer eine höchst individuelle Sache, in der es um nichts anderes, als um den maximalen Vorteil für Ihr Unternehmen gehen sollte. Vor einem Seitenlaunch oder -relaunch ist also eine gute Beratung, außerdem eine Analyse Ihrer persönlichen Ziele und Ihrer Mitbewerbersituation unabdingbar.

 

Wir haben ein sicheres Händchen bei der Konzeption von Auftritten, die drei Dinge beinhalten: Authentizität. Wirtschaftlichkeit. Und das Best-of der aktuellen Webdesigntrends.

Gehen wir's an: kontaktieren Sie uns per Telefon oder E-Mail.

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